Modern mit altem Charme: Die Markthalle in Tavira

Der angenehme Geruch von Obst und Gemüse, die auf viel Eis gelagerten Fische und die auf Fleischerhaken präsentierten Filets und Braten gehören der Vergangenheit an. Die Markthalle Mercado de Ribeira in der Algarve-Stadt Tavira (Portugal) hat ein ganz neues Flair erhalten.

100 Jahre lange diente sie nicht nur dem Verkauf, sondern war für die Bürger der Stadt vor allem ein Ort, wo sie Informationen austauschten. Klatsch und Tratsch bestimmten den Besuch der Mercado de Ribeira am Rio Gilão. 1990 war es damit vorbei. Der Markt wurde geschlossen. Und es dauerte zehn Jahr, ehe die alte Markthalle mit völlig neuem Gesicht ihre Pforten am 11. November 2000 eröffnete.

Die lange Wartezeit hat sich gelohnt. Denn die Gemeinde hat sich sehr viele Mühe gegeben, das alte Gebäude stilgerecht zu renovieren. An jeder Front gibt es einen Zugang mit Doppelbogen. Betritt man die Halle, empfängt die Besucher aufgrund der Dachverglasung und der innen liegenden Dächer, die Schatten spenden, ein sehr mildes Licht. Die Eisenkonstruktion fällt daher kaum auf und wirkt eher fragil.

Untergebracht sind in der Halle nun viele kleine Läden, die um eine große Freifläche angelegt wurden. Hier stehen regelmäßig Veranstaltungen auf dem Programm, von der Animation für Kinder, über Ausstellungen und Musik bis hin zu Theateraufführen. Auch eine Eisdiele und viele kleine Bistrotische sind vorhanden. Damit hat die Stadtverwaltung es geschafft, Charme und sozialen Aspekt der Markthalle zu erhalten.

 

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  1. In der Tat: Tavira ist die Perle der Algarve. Die Dichte der Golfplätze ist in erträglichem Rahmen, ebenso gibst hier keine Saufwettbewerbe englischer Touristen. Es ist ruhig und beschaulich. Wir haben wunderbare Naturferien in Santa Luzia bei Tavira verbracht. www.quintamar.com, wir können das Haus nur empfehlen. Am Bioswimmingpool vor dem Haus, übrigens von einer deutschen Firma gebaut, ist sogar einmal ein Storch gelandet. Sonst hats viele Vögel. Wunderbar: Naturpur und sehr freundliche Gastgeber.
    Gruss
    Andreas

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