Von der Sonne verwöhnt – Costa del Sol
Die Costa del Sol mit ihrer Hauptstadt Sevilla gehört zur autonomen Region Andalusien, die an der Südspitze des Landes liegt. Der 300 km lange Küstenstreifen am Mittelmeer in der spanischen Provinz Málaga trägt seinen Namen nicht ohne Grund: durch eine Gebirgskette vor den kalten Nordwinden geschützt, weist die Region ein außerordentlich mildes Klima (Jahres-Durchschnittstemperatur: etwa 18 Grad) mit über 300 Sonnentagen im Jahr auf. Dies hat eine subtropische Vegetation zur Folge, die eine abwechslungsreiche Landschaft aus Tälern, Gebirgszügen, unzähligen Buchten und kilometerlangen Stränden bereichert. In sportlicher Hinsicht bieten sich dem Urlauber hier unzählige Wassersportmöglichkeiten; doch auch der Golfsport spielt in der Region eine große Rolle: mehr als 40 Anlagen lassen sich finden.
Die einzelnen Städte weisen ebenfalls ein reges Angebot an Kunst und Kultur auf. Die größte Stadt Málaga, der Geburtsort Picassos sowie industrielles Zentrum, bietet neben ihrem historischen Stadtkern zahlreiche Sehenswürdigkeiten wie den Königspalast Alcazaba.
Nur zehn Minuten vom Flughafen Málaga entfernt liegt Torremolinos, mit seinem langen Sandstrand ganz auf den wachsenden Tourismus ausgelegt, genau in der Mitte der Costa del Sol. Marbella, ehemaliges Fischerdorf und nun eines der meist besuchten Ziele der Region, lockt mit weiträumig angelegten Parkanlagen und einem pittoresken Zentrum aus verwinkelten Gassen. Cadíz, auch liebevoll tacita de plata (Silbertässchen) genannt, lebt neben dem Flamenco die Karnevalstradition mehr als jedes andere Städtchen in der Gegend.
Weiter im Landesinneren befindet sich die Stadt Ronda auf einem Hochplateau und gilt als älteste Besiedlung des Landes. Die Umgebung hat sich dem Stierkampf gewidmet, und auch in Ronda selbst besteht die Möglichkeit zum Besuch einer Kampfarena. Neben Folklore und Geschichte erwartet den Reisenden auch die lokale Küche, die neben den beliebten Tapas (kleine Vorspeisen) stark auf Fisch und Meersfrüchte setzt.

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